Irgendetwas stimmt mit Hasi, äh Apple, nicht…

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Vor gerade mal 3 Wochen hatten wir in unserem Blog über eine weniger gute Woche bei Apple berichtet. Auch Apple sah sich in Form von Phil Schiller genötigt zu den jüngsten Ereignissen Stellung zu beziehen. Wobei er eher von einer Woche mit einfach zu viel Pech gesprochen hatte (siehe Interview Auszüge bei Heise Online).

Nun eben keine 3 Wochen später, reißen die „Bad News“ um Apple herum nicht ab. Neuste Meldung – Apple drosselt bewusst die Performance bestimmter iPhone Modelle – natürlich um im Sinne des Nutzers Akku und Gerät zu schützen – wie Apple selbst bekannt gegeben hat (Caschys Blog).

An sich, keine verwerfliche Sache. Apple versucht bei Lastspitzen, tieferen Temperaturen oder in die Jahre gekommene Akkus durch das Drosseln der iPhone CPU – eben selbiges iPhone samt Akku zu schützen – vor Schäden, vor unvermittelten Abschaltungen. Nochmals, Throtteling der CPU ist an sich keine verwerfliche Sache und wird auch von anderen Herstellern für verschiedene Zwecke eingesetzt – zum Beispiel um Überhitzungen zu verhindern.

Fragwürdig ist jedoch die „Verheimlichung“ vor dem Nutzer und Kunden – der bis zu dieser Woche nicht wissen konnte, dass der Grund seines langsamen iPhone eventuell einfach nur der schlappe Akku sein könnte. Hier muss sich Apple den Vorwurf gefallen lassen, dass hier eventuell bewusst in Kauf genommen wurde den Nutzer im Unklaren zu lassen – und so auch finanzielle Vorteile zu erlangen.

Ein iPhone Nutzer, welcher sich über sein inzwischen zu langsam gewordenes iPhone ärgert, könnte so zu dem Schluss kommen, sich ein neues iPhone zu kaufen um durch aktuelle Technik wieder altgewohnte Performance beim Bedienen des Device zu bekommen. Hätte der Nutzer allerdings gewusst, dass der Performance Verlust auch eventuell vom Akku kommen könnte und das ein einfacher und preiswerter Akku Tausch die Lösung gewesen wäre – hätte eben dann wahrscheinlich eher zum neuen Akku, statt zu einem neuen iPhone gegriffen.

Dem Kunden zu verheimlichen, wieso ein relativ neues iPhone auf einmal einen Leistungseinbruch erleidet und nicht darüber auf zu klären – kann man fast schon als geplante Obsolenz bezeichnen.

Ein weiterer kritischer Punkt stellen mögliche Akku Reklamationen dar. Vorzeitig schlappe Akkus könnten innerhalb der Garantiezeit bzw. Apple Care bei Apple reklamiert werden. Bringt ein Akku nur noch einen kleinen Teil der sonst üblichen Laufzeit – könnte der Kunde berechtigt reklamieren. Da Apple allerdings bei schlappen Akkus die CPU des iPhone drosselt – ergeben sich dadurch wieder normale Werte in der Akkulaufzeit.

Bedeutet nichts Anderes als – der iPhone Akku nähert sich seinem Ende – der Kunde kann aber nicht erfolgreich reklamieren, da die Akkulaufzeit sich (durch Drosselung der CPU) weiterhin im Normbereich bewegt.

Dies stellt aus meiner Sicht eine klare Verschleierung des Sachverhalts (defekter Akku) durch eine im geheimen implementierte Software auf den Apple Geräten dar. Die Software manipuliert die Geschwindigkeit des iPhones und kaschiert so schlapp machende Akkus.

Daher verwundert es auch nicht, dass es nun bereits eine erste Sammelklage in den USA gibt (Caschys Blog). Es bleibt ab zu warten, ob nicht sogar weitere folgen werden.

Inzwischen kann man nicht mehr von einer schlechten Woche oder „einfach nur Pech“ – wie Phil Schiller meinte – sprechen. Es ziehen so langsam deutlich dunklere Wolken auf – auch in der sonst treuen Apple Gemeinde regen sich immer mehr sehr kritische Worte.

Apple hat gerade viele Baustellen offen – angefangen vom weniger glücklichen Release von macOS, über fehlerbehaftete Updates bei macOS und iOS, über kritische Sicherheitslücken in macOS – dazu eine Modellpolitik welche die Anwender mit Fragezeichen stehen lässt (veraltete Hardware beim Mini und Mac Pro, Tastatur Probleme beim aktuellen MacBook Pro Retina, geringe Akzeptanz der Touchbar und unerreichbar teure Produkte wie der iMac Pro) bis hin nun zu einem „nicht nur einfach schlecht kommunizierten heimlich implementierten Funktion“ unter iOS für das iPhone.

Irgendetwas stimmt mit Hasi gerade nicht … irgendetwas läuft schief im Apple Universum und Apple sollte dringend und schnell gegensteuern. Die Mechanismen des Marktes überollen Apple sonst schneller, als einem lieb ist. Ganz schnell wird man vom geliebten Klassenprimus zum fallenden Messer…

 

Keine gute Woche für Apple

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Und es geht weiter.

Wahrlich keine gute Woche für das Unternehmen aus Cupertino und ein Ende scheint nicht ab zu sehen. Sehr ärgerlich und fatal – da Apple seit jeher das Image pflegt (und steht betont) eines des sichersten und stabilsten Systeme für Rechner und mobile Geräte seinen Kunden an zu bieten.

APFS Passwort bei Verschlüsselung in Klartext

Angefangen hat es bereits im Oktober, als unter High Sierra das Passwort verschlüsselter APFS Volumen in Klartext anzeigte. Ein ärgerlicher, wenn auch nicht sehr tragischer Bug, da ein direkter Zugriff auf den Mac Rechner erforderlich ist, um diese Sicherheitslücke aus zu nutzen. Ein News Artikel bei heise Online beschreibt den Fehler ausführlich.

Schwerwiegende root Sicherheitslücke in macOS High Sierra

Bereits Mitte November wurde im Entwickler Forum von Apple jedoch eine weitaus schwerwiegendere Sicherheitslücke offenbart – Angreifer können ohne Passwort den Superuser root unter macOS High Sierra aktivieren und so größeren Schaden anrichten. Der Eintrag in Apples Entwickler Forum blieb jedoch weitgehend unbeobachtet von Apple selbst und der Community. Eine Lawine losgetreten wurde dann via Twitter am 18.11. durch den türkische Developer Lemi Orhan Ergin – welcher den Sicherheitsbug veröffentlichte.

Binnen weniger Stunden war die Meldung in vielen Online Magazinen wie heise Online oder den bekannten Caschys Blog zu lesen. Die Empörung und Aufregung war groß und berechtigt. Bei einer Neuinstallation bzw. Neukauf eines Mac Rechners – kann sich ein Angreifer zum Beispiel über den Gastnutzer anmelden und so ohne Passwort den Superuser root aktivieren. Auch ein Fernzugriff und root Aktivierung ist möglich.

Entsprechend schrill läuteten bei Apple die Alarmglocken und veröffentlichte binnen 24 Stunden ein Sicherheitsupdate für High Sierra. Allerdings wohl etwas zu hektisch, denn das Einspielen des Sicherheitsupdates erzeugte einen neuen Bug – Probleme beim Filesharing unter High Sierra. Auch hier nach zu lesen in Caschys Blog.

Generell scheint der Bug noch nicht ganz ausgestanden zu sein, unter bestimmten Vorraussetzungen ist es immer noch möglich, den Superuser root ohne Passwort zu aktivieren und so den Mac Rechner zu kompromittieren. Auf hier berichtet heise Online. Ganz ausgestanden ist der root Fail anscheinend damit noch nicht.

Nächster Schreck – Reboot Schleife bei iPhone und iPad

Kaum ist der root Schreck unter High Sierra verdaut – kommt es am 02.12. bei iOS Geräten wie dem iPhone und dem iPad zu ungewollten Reboot Schleifen. Lokale Benachrichtigungen lassen iOS Geräte abstürzen und versetzen das entsprechende mobile Gerät in eine nicht endende Reboot Schleife.  Apple reagiert auch hier schnell und veröffentlicht ein iOS 11.2 Update, welches den Fehler – eben vielen anderen Bugfixes – beseitigt. Hier bei heise Online zum genaueren nachlesen.

Und es hört nicht auf, Datumsfehler in High Sierra

Das sollte es doch gewesen sein, zwei schwerwiegende Fehler jeweils im aktuellen macOS der Mac Rechner Sparte und iOS bei iPhone, iPad – innerhalb einer Woche. Tut es aber nicht. Zwar ist der aktuelle Datumsbug keine erneute schwerwiegende Sicherheitslücke unter High Sierra, ärgerlich ist sie allemal – denn dieser Fehler kann sich als Systembremse auswirken.

Bisher ist der Fehler noch ohne größere Auswirkungen – schreibt jedoch den kompletten Log voll – im Konsolen Log laufen die Fehler im Sekundentakt auf. Ob sich der Fehler in Kürze insgesamt negativ auf die Stabilität von macOS High Sierra auswirkt ist noch ungewiss. Eine Detaillierte Fehlerbeschreibung finden Sie auf heise Online.

Wieder mehr Konzentration auf stabile und sichere Systeme statt neuste Emojis

Damit „wir uns richtig verstehen“ – kein (Betriebs-) System der Welt ist fehlerfrei und wird es wahrscheinlich auch nie geben. Das massive Auftreten größerer und auch schwerwiegender Fehler in Apple Betriebssystemen sollten den Konzern aus Cupertino jedoch zu denken geben. Vor allem, weil Apple im Gegensatz zu anderen Anbietern über eine sehr überschaubare Anzahl an verschiedenen Hardwarekomponenten und Gerate hat. Dies sollte eine deutlich höhere Software Qualität ermöglichen.

Apple sollte sich hinterfragen, ob es wirklich sein muss, dass in immer kürzeren Entwicklungszeiten immer mehr neue Funktionen oder gar komplett neue Versionen des entsprechenden Betriebssystems sein müssen. Oder ob man sich nicht wieder auf die Kernkompetenz konzentrieren sollte – einfache, stabile und schere Systeme für die Anwender. Ansonsten verspielt Apple ganz schnell den über die Jahre zurecht angesammelten Nimbus und Ruf. Denn inzwischen melden nicht nur Nerd und Fachmagazine Apples Fehler auf Seite Eins – auch Magazine weitab der Technik Berichterstattung fangen an an Apples Stuhl zu sägen – Meldung aus Zeit Online.

Vorsicht: WhatsApp erlaubt Dateiversand aller Dateiformate

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WhatsApp unterstützt nun Dateiversand aller Dateiformate
Schon vorher war der Versand von Bildern, Videos aber auch Dateien im PDF, DOCX oder XLSX Dateiformat über WhatsApp möglich. Nun ist aber nach dem neustem Update der Versand jeglichen Dateiformates möglich. Nutzer, welche das Versenden von Dateien intensiv nutzen, dürfte diese Neuerung erfreuen.

Dateigröße ist begrenzt
Die Größe des zu versendeten Anhangs ist (zumindest bisher) begrenzt. So können Android Nutzer/innen Anhänge mit maximal 100Megabyte, Nutzer/innen eines iPhones Anhänge mit maximal 128Megabyte versenden. Über die WhatsApp WebApp sind es maximal 64Megabyte, welche pro Anhang versendet werden können.

Mögliche Nachteile und Sicherheitsrisiken
Ein Ärgernis könnte sein, dass man als Empfänger nun noch mehr „Kram den man nicht will“ zugesendet bekommt – da der oder die Sender nun „alles mögliche“ abschicken können. Ärgerlich vor allem dann – wenn man als Empfänger selbst einen Tarifvertrag mit limitiertem Datenvolumen hat oder vor Ort gerade eine langsame Internetverbindung – welche durch den Empfang von noch mehr Nachrichten samt Anhängen verlangsamt wird.

Sicherheitsrisiko APK und ZIP Anhänge
Weitaus schwerwiegender sind die Befürchtungen in Hinsicht der Sicherheit! Hat man heute bereits auf dem Rechner mit E-Mail Malware Anhängen zu kämpfen – kann einem nun auch per WhatsApp ein entsprechender gefährlicher Anhang untergejubelt werden. Gerade Android Nutzer/innen müssen achtgeben, da nun der Versand von APK bzw. ZIP Dateien ohne Probleme möglich ist.

Wir sind gespannt auf die ersten manipulierten Anhänge, welche per WhatsApp verteilt werden und so auf den Smartphones und Tablets der Betroffenen landen. Wir sind uns sicher, nicht lange warten zu müssen.

Sicherheit: Malware greift Apple macOS Nutzer/innen an

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Malware greift gezielt Apple macOS Rechner an
Eine aktuell im Umlauf befindlicher Mail Anhang greift derzeit im Schweizer Raum gezielt Apple macOS Rechner an. Bisher gibt es „nur“ Berichte aus der Schweiz – dies bedeutet aber nicht, dass es gleiche oder ähnliche Bedrohungen nicht im anderen deutschsprachigen Ländern gibt bzw. diese nicht in naher Zukunft erfolgen werden.

Ziel – Manipulation bei Onlinebanking
Die per Email Anhang versendete Malware versucht auf dem Zielrechner den Apple Mac Appstore zu deaktivieren und leitet danach den kompletten Netzwerktraffic um. Ziel auf den kompromittierten Apple Rechnern ist das Onlinebanking der Nutzer/innen.

Dabei deaktiviert die Malware OSX_DOK zunächst den Apple Mac Appstore und gibt dann selbst vor, ein Sicherheitsupdate zu sein. Installiert der Nutzer nun dieses vermeintliche Sicherheitsupdate – richtet OSX_DOK darauf einen Proxyserver ein und lenkt sämtlichen Netzwerktraffic um. Zudem erhält die Malware Root Rechte – welche der Nutzer bei vorheriger Installation gegeben hat.

Laut Trend Micro richtet OSX_DOK sich unter Safari entsprechende Sicherheitszertifikate ein und gaukelt so dem Nutzer falsche Sicherheit vor. So wurden bereits verschiedene User zu einer gefälschten Login Onlinebanking Seite umgeleitet – dabei wurden entsprechende Zugangsdaten eingegeben und an die Hacker übermittelt. Anscheinend besteht – wenigstens zur Zeit – die Bedrohung „nur“ bei Installation der Malware und der Verwendung von Safari.

Einige bekannte Namen des Malware Anhang

  • Zahlungsinformationen 01.06.2017.zip
  • Zahlungsinformationen digitec.zip
  • Dokument 09.06.2017.zip
  • Dokument 09.06.2017.docx
  • 06.2017.docx

Weitere Informationen zur aktuellen Malware Bedrohung finden Sie hier auf der Webseite von Trend Micro. Wie immer gilt jedoch – dies ist nicht der erste Malware Angriff und wird nicht der Letzte sein. Email Anhänge waren schon immer und sind noch immer genauestens zu prüfen – bevor diese geöffnet werden. Ebenso die Installation von nicht bekannter Software oder Updates und deren Quellen!

Zur Identifizierung von Malware unter macOS empfehlen wir Malwarebytes. Bedenken Sie jedoch, dass jegliche Software auch nur einen gewissen Schutz bieten kann und nicht alle Bedrohungen erkennt.

Verdreifacht: Schadsoftware bei macOS und Linux

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Mehr Bedrohungen für macOS und Linux als noch vor Jahren
Eine Steigerung sicherheitskritischer Software von mehr als 370 Prozent auf macOS Systemen und 300 Prozent bei Linux Systemen, wurden im Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 2015 festgestellt – laut einem Bericht der AVG Gruppe (via ZDNet).

Das sowohl Apples macOS als auch Linux nicht mehr komplett außen vor sind im Bezug auf Schadsoftware und Bedrohungen, dürfte inzwischen Jedem klar geworden sein. Interessant ist die massive Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Bisher wurden beide Systeme von Hackern eher links liegen gelassen und man hatte sich auf Angriffe von Windows Systemen konzentriert.

Windows wird zunehmend sicherer
Anders sieht es der Bericht bei Windows. Hier gab es gegenüber dem Vorjahr rund 15 Prozent weniger Mailware Entwicklungen.  Zudem stecke Microsoft viel Zeit und Arbeit in das hauseigene Windows Sicherheitssystem – für die Entwicklung und Implementierung weiterer Schutzmechanismen und dem zeitnahen schließen von entsprechenden Sicherheitslücken. Dies mache Windows zunehmend sicherer.

Cui bono? Wem zum Vorteil?
In eigener Sache. Wir sehen solche Berichte eher unter Vorbehalt. Schon alleine, dass die Zahlen von einem der bekanntesten Anbieter von Antivirensoftware kommt, sollte einen kritisch stimmen. Fakt ist – während ein Virenschutz bei Windows praktisch zum Standard gehört – hat sich AV Software auf macOS Systemen noch nicht wirklich durch gesetzt. Entsprechende Software wird unter Apple Anwender/innen noch immer recht kritisch beäugt. Da Microsoft mit dem Windows Defender einen recht passablen Schutz „ab Werk“ an Bord hat (und auch verbessert), könnte man auf die Idee kommen neue Märkte erschließen zu müssen.

Und gerade hier bietet sich der macOS Markt – auch dank steigender Nutzerzahlen – als Geschäftsfeld an. Was fehlt, sind entsprechende Meldungen und Bedrohungen im großem Umfang – welche eben angesprochene Apple User animieren nun auch endlich eine AV Software zu installieren (und natürlich vorher zu bezahlen).

Ja brauche ich nun einen Virenscanner auf meinem Mac oder nicht?
Es gibt hier kein eindeutiges ja oder nein. Oftmals ist eine Installation auch dem beruflichen Umfeld geschuldet, welche einen Virenschutz egal auf welchem System, vorschreibt. Tatsache ist aber auch – bis heute finden Virenscanner auf einem Mac System immer noch nicht die meisten Bedrohungen. In den meisten aktuellen Angriffen haben entsprechend installierte AV Programme auf einem macOS Rechner erst gar nicht reagiert und konnten entsprechenden Schaden nicht verhindern. Tatsache ist auch, dass AV Programme selbst oftmals ein Einfallstor für entsprechende Schadsoftware sind.

Auf Golem können Sie hierzu einen Interessanten Beitrag lesen, ebenso wie auf Heise. Auch wenn der Heise Artikel etwas älter ist, hat er 2017 nichts an Bedeutung verloren.

Also muss ich mir gar keine Gedanken machen?
Tatsache ist aber auch, dass macOS Nutzer immer interessanter werden für Hacker und der Entwicklung entsprechender Bedrohungen. Der Marktanteil an Apple Geräten steigt – und damit auch die Anzahl der „Kunden“. Interessant für Hacker dürfte auch sein, dass viele User sich völlig geschützt in einer macOS Umgebung fühlen und daher oft komplett sorglos mit ihrem Rechner umgehen.

Ganz so einfach sollte man es sich daher auch nicht als Mac User/in machen. Der beste Schutz ist immer noch Brain 2.0 – sprich – denken Sie vorher genau darüber nach. Welche Seite besuche ich gerade? Welchen Link klicke ich da an? Ist der Anhang in der Mail wirklich unbedenklich? Woher kommt die Software, das Tool, das Excel Template, welches ich gerade herunter laden möchte?

Empfehlungen unsererseits sind ClamXav als unbedenklicher Virenscanner oder auch Mailwarebytes um den Mac im entsprechenden Turnus gegen Mailware gegen zu prüfen. Und nochmals – ein gesundes Maß an Misstrauen! Nicht nur gegenüber möglichen Bedrohungen – sondern auch gegenüber Panikmache von entsprechenden Antivirensoftware Anbietern.

WannaCry und Co: so schützen Sie sich vor Erpressungstrojaner

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Sie beherrschen aktuell nicht nur die Meldungen in der IT Presse,. Aktuell der Erpressungstrojaner WannaCry, welcher es durch den massiven weltweiten Befall vieler Computer Systeme zu unrühmlicher Bekanntheit gebraucht hat.

Wie Sie sich vor diesen Erpressungstrojaner schützen können und was Sie bei Ihrer täglichen Arbeit am Rechner beachten sollten – erfahren Sie hier ausführlich auf unserer Partner Webseite Mobile4Bizz.

Hacker sperren Apple Geräte und fordern Lösegeld

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Wir empfehlen allen Besitzern eines Apple iCloud Accounts und Apple Geräten Ihr Passwort mit einem neuem sicheren Passwort zu versehen und damit zu ändern. Zudem sollte man auf Apples 2 Faktoren Authentifizierung umstellen.

Erneut werden Besitzer von Apple Geräten, wie dem iPhone, iPad und den Mac Desktop und Notebooks, erpresst. Mittels iCloud Fernsperre werden die Geräte beim Start durch ein Passwort bzw. einem PIN Code gesperrt und verweigern so dem Eigentümer jeglichen Zugriff auf das Gerät und dessen Daten.

Wie die Hacker an die Apple iCloud Benutzerdaten und Passwörter herangekommen sind, ist bisher komplett unklar. Ob unsichere Passwörter daran schuld sind, der Anwender einer Pishingmail gefolgt ist, ob durch eine unsichere Quelle eine Software Applikation heruntergeladen wurde oder durch einen völlig anderen Weg – ist noch völlig offen. Jedoch melden sich in vielen Internet Foren und Fachmagazinen immer mehr Benutzer, deren Apple Geräte so außer Gefecht gesetzt wurden.

Die Hacker loggen sich dabei in den entsprechenden Apple iCloud Account ein und sperren dann mit einem entsprechenden Passwort die vorhandenen Geräte des eigentlichen Benutzers und Eigentümers. Bei einem Mac Desktop oder Notebook Rechner wird mittels Fernsperre dabei zum Beispiel das Firmware Passwort gesetzt. Danach erhält der Besitzer eine E-Mail mit einer Zahlungsaufforderung, damit seine Geräte wieder entsperrt werden.

Wie komme ich wieder vollen Zugriff auf meine Apple Geräte und wie komme ich wieder an meine Daten?

Sie sind von der Fernsperrung betroffen und werden erpresst.

  1. Zuerst sollten Sie Ihren Apple iCloud Account und damit das Passwort zurücksetzen.
  2. Danach vergeben Sie ein neues sicheres Passwort für Ihren Apple iCloud Account.
  3. Am besten Sie stellen auf die von Apple angebotene 2 Faktoren Authentifizierung um. Apple erklärt Ihnen hier, wie Sie vorgehen müssen.
  4. Wenn die Sperre in der Übersicht Ihrer Geräte nicht durch Sie selbst herausgenommen werden kann, bleibt Ihnen nichts Anderes übrig als mit Ihrem Apple Gerät zu einem Apple Shop oder einem Apple Service Provider zu gehen. Bitte rufen Sie vorher dort an um ab zu klären, ob der Service Provider in der Lage ist Ihr Gerät zu entsperren. Bitte beachten Sie, dass Sie einen entsprechenden Eigentumsnachweis vor Ort erbringen müssen!
  5. Ihr Gerät wird dann durch den Apple Service entsperrt.
  6. Eventuell kann es nötig sein die Daten des Gerätes nach oder vor der Entsperrung zu sichern, da unter Umständen das Gerät neu aufgesetzt werden muss. Klären Sie dies vor der Entsperrung mit dem entsprechenden Mitarbeiter vor Ort.

Sie sind noch nicht von der Fernsperre betroffen

  1. Es ist noch nicht klar, wie die Hacker an die entsprechenden Daten gekommen sind. Wir empfehlen daher allen Anwendern eines Apple iCloud Accounts Ihr Passwort mit einem neuem sicheren Passwort zu versehen und damit zu ändern.
  2. Verwenden Sie dabei am besten kein Passwort, welches Sie auch bei anderen Diensten verwenden! Der Diebstahl der Passwort Daten kann auch über andere Dienste erfolgt sein.
  3. Stellen Sie auf die Apple 2 Faktoren Authentifizierung um.
  4. Eigentlich müsste man es nicht erst wegen diesen Fällen erwähnen, da ein Backup selbstverständlich sein sollte. Aber nun ist ein sehr guter Zeitpunkt gekommen, wenn noch nicht geschehen, über ein aktuelles Backup nach zu denken, welches Sie nun regelmäßig ausführen.
  5. Sorgen Sie dafür entsprechende Eigentumsnachweise bereit zu haben bzw. kümmern Sie sich heute bereits um die Beschaffung der Nachweise, vor allem bei Gebrauchtkäufen aus zweiter Hand.

Bedenken Sie, dass unter Umständen bei fehlendem Zugriff auf Ihren Apple Account, fehlenden Eigentumsnachweisen oder fehlenden Backups zu einem Totalverlust nicht nur der Geräte (unbrauchbar) – sondern auch Ihrer wichtigen Daten führen kann.