Irgendetwas stimmt mit Hasi, äh Apple, nicht…

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Vor gerade mal 3 Wochen hatten wir in unserem Blog über eine weniger gute Woche bei Apple berichtet. Auch Apple sah sich in Form von Phil Schiller genötigt zu den jüngsten Ereignissen Stellung zu beziehen. Wobei er eher von einer Woche mit einfach zu viel Pech gesprochen hatte (siehe Interview Auszüge bei Heise Online).

Nun eben keine 3 Wochen später, reißen die „Bad News“ um Apple herum nicht ab. Neuste Meldung – Apple drosselt bewusst die Performance bestimmter iPhone Modelle – natürlich um im Sinne des Nutzers Akku und Gerät zu schützen – wie Apple selbst bekannt gegeben hat (Caschys Blog).

An sich, keine verwerfliche Sache. Apple versucht bei Lastspitzen, tieferen Temperaturen oder in die Jahre gekommene Akkus durch das Drosseln der iPhone CPU – eben selbiges iPhone samt Akku zu schützen – vor Schäden, vor unvermittelten Abschaltungen. Nochmals, Throtteling der CPU ist an sich keine verwerfliche Sache und wird auch von anderen Herstellern für verschiedene Zwecke eingesetzt – zum Beispiel um Überhitzungen zu verhindern.

Fragwürdig ist jedoch die „Verheimlichung“ vor dem Nutzer und Kunden – der bis zu dieser Woche nicht wissen konnte, dass der Grund seines langsamen iPhone eventuell einfach nur der schlappe Akku sein könnte. Hier muss sich Apple den Vorwurf gefallen lassen, dass hier eventuell bewusst in Kauf genommen wurde den Nutzer im Unklaren zu lassen – und so auch finanzielle Vorteile zu erlangen.

Ein iPhone Nutzer, welcher sich über sein inzwischen zu langsam gewordenes iPhone ärgert, könnte so zu dem Schluss kommen, sich ein neues iPhone zu kaufen um durch aktuelle Technik wieder altgewohnte Performance beim Bedienen des Device zu bekommen. Hätte der Nutzer allerdings gewusst, dass der Performance Verlust auch eventuell vom Akku kommen könnte und das ein einfacher und preiswerter Akku Tausch die Lösung gewesen wäre – hätte eben dann wahrscheinlich eher zum neuen Akku, statt zu einem neuen iPhone gegriffen.

Dem Kunden zu verheimlichen, wieso ein relativ neues iPhone auf einmal einen Leistungseinbruch erleidet und nicht darüber auf zu klären – kann man fast schon als geplante Obsolenz bezeichnen.

Ein weiterer kritischer Punkt stellen mögliche Akku Reklamationen dar. Vorzeitig schlappe Akkus könnten innerhalb der Garantiezeit bzw. Apple Care bei Apple reklamiert werden. Bringt ein Akku nur noch einen kleinen Teil der sonst üblichen Laufzeit – könnte der Kunde berechtigt reklamieren. Da Apple allerdings bei schlappen Akkus die CPU des iPhone drosselt – ergeben sich dadurch wieder normale Werte in der Akkulaufzeit.

Bedeutet nichts Anderes als – der iPhone Akku nähert sich seinem Ende – der Kunde kann aber nicht erfolgreich reklamieren, da die Akkulaufzeit sich (durch Drosselung der CPU) weiterhin im Normbereich bewegt.

Dies stellt aus meiner Sicht eine klare Verschleierung des Sachverhalts (defekter Akku) durch eine im geheimen implementierte Software auf den Apple Geräten dar. Die Software manipuliert die Geschwindigkeit des iPhones und kaschiert so schlapp machende Akkus.

Daher verwundert es auch nicht, dass es nun bereits eine erste Sammelklage in den USA gibt (Caschys Blog). Es bleibt ab zu warten, ob nicht sogar weitere folgen werden.

Inzwischen kann man nicht mehr von einer schlechten Woche oder „einfach nur Pech“ – wie Phil Schiller meinte – sprechen. Es ziehen so langsam deutlich dunklere Wolken auf – auch in der sonst treuen Apple Gemeinde regen sich immer mehr sehr kritische Worte.

Apple hat gerade viele Baustellen offen – angefangen vom weniger glücklichen Release von macOS, über fehlerbehaftete Updates bei macOS und iOS, über kritische Sicherheitslücken in macOS – dazu eine Modellpolitik welche die Anwender mit Fragezeichen stehen lässt (veraltete Hardware beim Mini und Mac Pro, Tastatur Probleme beim aktuellen MacBook Pro Retina, geringe Akzeptanz der Touchbar und unerreichbar teure Produkte wie der iMac Pro) bis hin nun zu einem „nicht nur einfach schlecht kommunizierten heimlich implementierten Funktion“ unter iOS für das iPhone.

Irgendetwas stimmt mit Hasi gerade nicht … irgendetwas läuft schief im Apple Universum und Apple sollte dringend und schnell gegensteuern. Die Mechanismen des Marktes überollen Apple sonst schneller, als einem lieb ist. Ganz schnell wird man vom geliebten Klassenprimus zum fallenden Messer…

 

Keine gute Woche für Apple

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Und es geht weiter.

Wahrlich keine gute Woche für das Unternehmen aus Cupertino und ein Ende scheint nicht ab zu sehen. Sehr ärgerlich und fatal – da Apple seit jeher das Image pflegt (und steht betont) eines des sichersten und stabilsten Systeme für Rechner und mobile Geräte seinen Kunden an zu bieten.

APFS Passwort bei Verschlüsselung in Klartext

Angefangen hat es bereits im Oktober, als unter High Sierra das Passwort verschlüsselter APFS Volumen in Klartext anzeigte. Ein ärgerlicher, wenn auch nicht sehr tragischer Bug, da ein direkter Zugriff auf den Mac Rechner erforderlich ist, um diese Sicherheitslücke aus zu nutzen. Ein News Artikel bei heise Online beschreibt den Fehler ausführlich.

Schwerwiegende root Sicherheitslücke in macOS High Sierra

Bereits Mitte November wurde im Entwickler Forum von Apple jedoch eine weitaus schwerwiegendere Sicherheitslücke offenbart – Angreifer können ohne Passwort den Superuser root unter macOS High Sierra aktivieren und so größeren Schaden anrichten. Der Eintrag in Apples Entwickler Forum blieb jedoch weitgehend unbeobachtet von Apple selbst und der Community. Eine Lawine losgetreten wurde dann via Twitter am 18.11. durch den türkische Developer Lemi Orhan Ergin – welcher den Sicherheitsbug veröffentlichte.

Binnen weniger Stunden war die Meldung in vielen Online Magazinen wie heise Online oder den bekannten Caschys Blog zu lesen. Die Empörung und Aufregung war groß und berechtigt. Bei einer Neuinstallation bzw. Neukauf eines Mac Rechners – kann sich ein Angreifer zum Beispiel über den Gastnutzer anmelden und so ohne Passwort den Superuser root aktivieren. Auch ein Fernzugriff und root Aktivierung ist möglich.

Entsprechend schrill läuteten bei Apple die Alarmglocken und veröffentlichte binnen 24 Stunden ein Sicherheitsupdate für High Sierra. Allerdings wohl etwas zu hektisch, denn das Einspielen des Sicherheitsupdates erzeugte einen neuen Bug – Probleme beim Filesharing unter High Sierra. Auch hier nach zu lesen in Caschys Blog.

Generell scheint der Bug noch nicht ganz ausgestanden zu sein, unter bestimmten Vorraussetzungen ist es immer noch möglich, den Superuser root ohne Passwort zu aktivieren und so den Mac Rechner zu kompromittieren. Auf hier berichtet heise Online. Ganz ausgestanden ist der root Fail anscheinend damit noch nicht.

Nächster Schreck – Reboot Schleife bei iPhone und iPad

Kaum ist der root Schreck unter High Sierra verdaut – kommt es am 02.12. bei iOS Geräten wie dem iPhone und dem iPad zu ungewollten Reboot Schleifen. Lokale Benachrichtigungen lassen iOS Geräte abstürzen und versetzen das entsprechende mobile Gerät in eine nicht endende Reboot Schleife.  Apple reagiert auch hier schnell und veröffentlicht ein iOS 11.2 Update, welches den Fehler – eben vielen anderen Bugfixes – beseitigt. Hier bei heise Online zum genaueren nachlesen.

Und es hört nicht auf, Datumsfehler in High Sierra

Das sollte es doch gewesen sein, zwei schwerwiegende Fehler jeweils im aktuellen macOS der Mac Rechner Sparte und iOS bei iPhone, iPad – innerhalb einer Woche. Tut es aber nicht. Zwar ist der aktuelle Datumsbug keine erneute schwerwiegende Sicherheitslücke unter High Sierra, ärgerlich ist sie allemal – denn dieser Fehler kann sich als Systembremse auswirken.

Bisher ist der Fehler noch ohne größere Auswirkungen – schreibt jedoch den kompletten Log voll – im Konsolen Log laufen die Fehler im Sekundentakt auf. Ob sich der Fehler in Kürze insgesamt negativ auf die Stabilität von macOS High Sierra auswirkt ist noch ungewiss. Eine Detaillierte Fehlerbeschreibung finden Sie auf heise Online.

Wieder mehr Konzentration auf stabile und sichere Systeme statt neuste Emojis

Damit „wir uns richtig verstehen“ – kein (Betriebs-) System der Welt ist fehlerfrei und wird es wahrscheinlich auch nie geben. Das massive Auftreten größerer und auch schwerwiegender Fehler in Apple Betriebssystemen sollten den Konzern aus Cupertino jedoch zu denken geben. Vor allem, weil Apple im Gegensatz zu anderen Anbietern über eine sehr überschaubare Anzahl an verschiedenen Hardwarekomponenten und Gerate hat. Dies sollte eine deutlich höhere Software Qualität ermöglichen.

Apple sollte sich hinterfragen, ob es wirklich sein muss, dass in immer kürzeren Entwicklungszeiten immer mehr neue Funktionen oder gar komplett neue Versionen des entsprechenden Betriebssystems sein müssen. Oder ob man sich nicht wieder auf die Kernkompetenz konzentrieren sollte – einfache, stabile und schere Systeme für die Anwender. Ansonsten verspielt Apple ganz schnell den über die Jahre zurecht angesammelten Nimbus und Ruf. Denn inzwischen melden nicht nur Nerd und Fachmagazine Apples Fehler auf Seite Eins – auch Magazine weitab der Technik Berichterstattung fangen an an Apples Stuhl zu sägen – Meldung aus Zeit Online.

Vorsicht: WhatsApp erlaubt Dateiversand aller Dateiformate

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WhatsApp unterstützt nun Dateiversand aller Dateiformate
Schon vorher war der Versand von Bildern, Videos aber auch Dateien im PDF, DOCX oder XLSX Dateiformat über WhatsApp möglich. Nun ist aber nach dem neustem Update der Versand jeglichen Dateiformates möglich. Nutzer, welche das Versenden von Dateien intensiv nutzen, dürfte diese Neuerung erfreuen.

Dateigröße ist begrenzt
Die Größe des zu versendeten Anhangs ist (zumindest bisher) begrenzt. So können Android Nutzer/innen Anhänge mit maximal 100Megabyte, Nutzer/innen eines iPhones Anhänge mit maximal 128Megabyte versenden. Über die WhatsApp WebApp sind es maximal 64Megabyte, welche pro Anhang versendet werden können.

Mögliche Nachteile und Sicherheitsrisiken
Ein Ärgernis könnte sein, dass man als Empfänger nun noch mehr „Kram den man nicht will“ zugesendet bekommt – da der oder die Sender nun „alles mögliche“ abschicken können. Ärgerlich vor allem dann – wenn man als Empfänger selbst einen Tarifvertrag mit limitiertem Datenvolumen hat oder vor Ort gerade eine langsame Internetverbindung – welche durch den Empfang von noch mehr Nachrichten samt Anhängen verlangsamt wird.

Sicherheitsrisiko APK und ZIP Anhänge
Weitaus schwerwiegender sind die Befürchtungen in Hinsicht der Sicherheit! Hat man heute bereits auf dem Rechner mit E-Mail Malware Anhängen zu kämpfen – kann einem nun auch per WhatsApp ein entsprechender gefährlicher Anhang untergejubelt werden. Gerade Android Nutzer/innen müssen achtgeben, da nun der Versand von APK bzw. ZIP Dateien ohne Probleme möglich ist.

Wir sind gespannt auf die ersten manipulierten Anhänge, welche per WhatsApp verteilt werden und so auf den Smartphones und Tablets der Betroffenen landen. Wir sind uns sicher, nicht lange warten zu müssen.

Alle warten auf das neue Apple iPhone 8

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Alle warten auf das neue Apple iPhone 8
Nein, wir zeigen bewusst keines der inzwischen vielfach im Internet präsenten angeblichen Bilder des kommenden Apple iPhone 8. Und ja, wir haben uns überlegt, ob wir überhaupt etwas zum Thema schreiben sollen. Aber da ein Blog ja hin und wieder mit Leben befüllt werden sollte, sei es drum.

Apples iPhone Erfolgsgeschichte jährt sich in 2017 zum zehnten Mal und natürlich stellen sich weltweit nicht nur Apple begeisterte und interessierte Menschen die Frage – wir wird es aussehen, welche neuen Gimmicks wird Apple uns präsentieren, welches „one more Thing“?

Und je näher der vermeintliche Erscheinungstermin rückt – wobei noch niemand eigentlich sagen kann wann und ob ein iPhone 8 noch im Jahr 2017 zu erwarten ist – kocht die Gerüchteküche wieder einmal hoch.

Kaum ein Blog, kaum ein Analyst oder selbsternannter Experte mit Insider Wissen, der nicht das kommende Design oder technische Details der interessierten Technikwelt kund tun möchte.

Konzentriert haben sich die Gerüchte und Mutmaßungen auf folgende Details.

  • Den Touch ID Fingerabdruck direkt über die Vorderseite abzulesen, wurde wohl verworfen. Neu im Spiel ist nun eine Gesichtserkennung.  Dies wäre nichts Neues, zumal Microsoft dies schon längst bei den Lumia Geräten umgesetzt hat, aber auch zum Beispiel im aktuellen Samsung S8 möglich ist. Bei Apple soll es sich um eine Art 3D Gesichtserkennung handeln.
  • Randlos ist schick. Daher auch sicherlich die vielen verbreiteten Gerüchte, dass mit dem iPhone 8 ein Apple Smartphone ohne Rand ähnlich dem Samsung S8 erscheinen soll. Auch hier gibt es mittlerweile im Internet viele geleakte Bilder zu bestaunen – deren Echtheit natürlich nicht zu beweisen ist.
  • Natürlich soll das Display nun – auch hier wiederholen sich die Gerüchte mit jeder neuen iPhone Version – mit entsprechender OLED Technologie ausgestattet sein.
  • Ein Gerücht das auch gerne immer wieder bei jeder neuen iPhone Version auftaucht, ist das Thema kabelloses aufladen. Auch diese Möglichkeit, möchte man manchen „Insidern“ vertrauen, soll im neuem iPhone 8 implementiert werden.

Nun sind Neuerungen wie Gesichtserkennung, randloses Display samt OLED Technologie und kabelloses Aufladen nichts Neues auf dem Markt. Wir sind uns jedoch sicher, dass Apple uns wissen lassen wird, dass die entsprechenden Techniken nun deutlich verbessert wurden und über den Technologien der Mitbewerber stehen.

Wir sind gespannt.

 

Google i/o 2017 – Google Assistant kommt aufs iPhone

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Vorrangig ging es auf der diesjährigen Google i/o 2017 natürlich um Googles eigene Systeme und Dienste, wie um Android oder dem Thema künstliche Intelligenz. Angekündigt und in Gerüchten bereits vorher diskutiert und auf der i/o dann bestätigt – Googles Assistant kommt auf das iPhone und soll Siri Konkurrenz machen.

Die App ist auf dem iPhone allerdings zunächst nur in den USA im Apples App Store verfügbar.  Bis Jahresende soll Googles Assistant fit gemacht werden für 10 weitere Sprachen und wird dann in weiteren Ländern veröffentlicht werden.

Inwiefern Googles Assistant auf dem iPhone bei Apple Anwendern akzeptiert wird, steht noch „in den berühmten Sternen“. Gerade Apple Anwender stehen eher kritisch gegenüber Googles Datensammler Wut und der oft undurchsichtigen Verwendung dieser Daten.

Eine Akzeptanz und Verwendung wird neben dem Datenschutz auch von einem möglichem Mehrwert gegenüber Siri abhängen. Wir sind gespannt.

 

BUILD 2017: Windows 10 wird zur Entwicklerplattform für iOS und Android

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Microsoft hat am heutigen Tag der BUILD 2017 den Xamarin Live Player für Android und iOS Apps angekündigt. Entwickler können Applikationen nun unter Visual Studio 2017 für Windows und Mac direkt live auf den angeschlossenen Android und iOS Geräten testen. Das klingt auf den ersten Blick nicht erst einmal sonderlich beeindruckend. Allerdings…

Um unter Visual Studio Xamarin Android Apps testen zu können – kam man nicht um die Installation gewisser SDKs oder Emulatoren notwendig. Allerdings hält sich hier bei der Android Entwicklung der Aufwand in Grenzen und es wird kein weiterer Rechner benötigt – im Gegensatz zur iOS Entwicklung.

Noch aufwendiger war unter Windows Visual Studio das Testen von iOS Applikationen. Entweder benötigte man einen nativen Apple macOS Rechner mit installiertem Xcode. Windows Visual Studio greift dann, beim Ausführen und Testen der App, auf den Apple macOS Rechner als Host zu und startet dabei den Xcode Emulator.  Eine weitere Möglichkeit bieten gehostete macOS Rechner, welche man gegen eine entsprechende Gebühr mieten kann. Einer der bekanntesten Anbieter ist sicherlich macincloud.

Ohne einen echten Apple Mac Rechner, lokal, im Netz oder in der Cloud konnte man mit Visual Studio Xamarin zwar bisher auf einem Windows Rechner iOS Applikationen  programmieren, nicht aber Ausführen und Testen.

Apple iOS Applikationen nur mit einem Windows Rechner entwickeln und testen.

Damit soll nun Schluss sein. Nach der Installation des Xamarin Live Player ist es nur noch notwendig das Smartphone mit dem Entwickler PC zu verbinden. Anschließend kann der erstellte Code wie gewohnt debuggt werden – die Applikation öffnet sich dann nicht mehr im Emulator, sondern direkt am angeschlossenen Gerät. Dadurch kann nun auf einem Windows Rechner autark ohne weitere „Hilfe“ Android Apps und vor allem iOS Apps entwickelt und getestet werden.

Die Xamarin Live Player Erweiterung wird von Microsoft für Visual Studio 2017 Windows und Visual Studio 2017 für Mac bereitgestellt. Dadurch entfällt, wenn erwünscht, auch bei der Visual Studio Mac Version der Zugriff auf Xcode. Der Xamarin Live Player hat allerdings noch Beta Status.  Die erforderlichen Apps für Android und iOS Geräte werden demnächst nach Freigabe im Google Play Store und Apples App Store verfügbar sein.

Hacker sperren Apple Geräte und fordern Lösegeld

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Wir empfehlen allen Besitzern eines Apple iCloud Accounts und Apple Geräten Ihr Passwort mit einem neuem sicheren Passwort zu versehen und damit zu ändern. Zudem sollte man auf Apples 2 Faktoren Authentifizierung umstellen.

Erneut werden Besitzer von Apple Geräten, wie dem iPhone, iPad und den Mac Desktop und Notebooks, erpresst. Mittels iCloud Fernsperre werden die Geräte beim Start durch ein Passwort bzw. einem PIN Code gesperrt und verweigern so dem Eigentümer jeglichen Zugriff auf das Gerät und dessen Daten.

Wie die Hacker an die Apple iCloud Benutzerdaten und Passwörter herangekommen sind, ist bisher komplett unklar. Ob unsichere Passwörter daran schuld sind, der Anwender einer Pishingmail gefolgt ist, ob durch eine unsichere Quelle eine Software Applikation heruntergeladen wurde oder durch einen völlig anderen Weg – ist noch völlig offen. Jedoch melden sich in vielen Internet Foren und Fachmagazinen immer mehr Benutzer, deren Apple Geräte so außer Gefecht gesetzt wurden.

Die Hacker loggen sich dabei in den entsprechenden Apple iCloud Account ein und sperren dann mit einem entsprechenden Passwort die vorhandenen Geräte des eigentlichen Benutzers und Eigentümers. Bei einem Mac Desktop oder Notebook Rechner wird mittels Fernsperre dabei zum Beispiel das Firmware Passwort gesetzt. Danach erhält der Besitzer eine E-Mail mit einer Zahlungsaufforderung, damit seine Geräte wieder entsperrt werden.

Wie komme ich wieder vollen Zugriff auf meine Apple Geräte und wie komme ich wieder an meine Daten?

Sie sind von der Fernsperrung betroffen und werden erpresst.

  1. Zuerst sollten Sie Ihren Apple iCloud Account und damit das Passwort zurücksetzen.
  2. Danach vergeben Sie ein neues sicheres Passwort für Ihren Apple iCloud Account.
  3. Am besten Sie stellen auf die von Apple angebotene 2 Faktoren Authentifizierung um. Apple erklärt Ihnen hier, wie Sie vorgehen müssen.
  4. Wenn die Sperre in der Übersicht Ihrer Geräte nicht durch Sie selbst herausgenommen werden kann, bleibt Ihnen nichts Anderes übrig als mit Ihrem Apple Gerät zu einem Apple Shop oder einem Apple Service Provider zu gehen. Bitte rufen Sie vorher dort an um ab zu klären, ob der Service Provider in der Lage ist Ihr Gerät zu entsperren. Bitte beachten Sie, dass Sie einen entsprechenden Eigentumsnachweis vor Ort erbringen müssen!
  5. Ihr Gerät wird dann durch den Apple Service entsperrt.
  6. Eventuell kann es nötig sein die Daten des Gerätes nach oder vor der Entsperrung zu sichern, da unter Umständen das Gerät neu aufgesetzt werden muss. Klären Sie dies vor der Entsperrung mit dem entsprechenden Mitarbeiter vor Ort.

Sie sind noch nicht von der Fernsperre betroffen

  1. Es ist noch nicht klar, wie die Hacker an die entsprechenden Daten gekommen sind. Wir empfehlen daher allen Anwendern eines Apple iCloud Accounts Ihr Passwort mit einem neuem sicheren Passwort zu versehen und damit zu ändern.
  2. Verwenden Sie dabei am besten kein Passwort, welches Sie auch bei anderen Diensten verwenden! Der Diebstahl der Passwort Daten kann auch über andere Dienste erfolgt sein.
  3. Stellen Sie auf die Apple 2 Faktoren Authentifizierung um.
  4. Eigentlich müsste man es nicht erst wegen diesen Fällen erwähnen, da ein Backup selbstverständlich sein sollte. Aber nun ist ein sehr guter Zeitpunkt gekommen, wenn noch nicht geschehen, über ein aktuelles Backup nach zu denken, welches Sie nun regelmäßig ausführen.
  5. Sorgen Sie dafür entsprechende Eigentumsnachweise bereit zu haben bzw. kümmern Sie sich heute bereits um die Beschaffung der Nachweise, vor allem bei Gebrauchtkäufen aus zweiter Hand.

Bedenken Sie, dass unter Umständen bei fehlendem Zugriff auf Ihren Apple Account, fehlenden Eigentumsnachweisen oder fehlenden Backups zu einem Totalverlust nicht nur der Geräte (unbrauchbar) – sondern auch Ihrer wichtigen Daten führen kann.

Tipps und Tricks – mit Hilfe der Apple Karten App geparktes Auto finden

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In unserem heutigen Serie Tipps und Tricks – befassen wir uns mit dem Finden Ihres Fahrzeuges mit Hilfe der hauseigenen Apple iPhone Karten App. Eine Installation einer extra „Find-My-Car“ App ist unter iOS auf dem iPhone unter Umständen gar nicht nötig, da Apples hauseigene Karten App diese Funktion bereits implementiert hat. So können Sie schnell und einfach Ihr geparktes Auto über Ihr iPhone wieder finden bzw. sich den schnellsten Weg dorthin zeigen und navigieren lassen. Voraussetzung ist ein iPhone 6 oder jünger mit installiertem iOS 10.

Erst einmal bedarf es dazu bestimmten Vorbereitungen.

  • Aktivieren Sie die Ortungsdienste. Wählen Sie „Einstellungen“ > „Datenschutz“ > „Ortungsdienste“.
  • Vergewissern Sie sich, dass „Häufige Orte“ aktiviert ist. Wählen Sie „Einstellungen“ > „Datenschutz“ > „Ortungsdienste“ > „Systemdienste“ > „Häufige Orte“ > „Häufige Orte“.
  • Aktivieren Sie „Standort des geparkten Autos“. Wählen Sie „Einstellungen“ > „Karten“ > „Standort des geparkten Autos“.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie zwischen Ihrem Auto und dem iPhone eine Verbindung über CarPlay oder Bluetooth eingerichtet haben.

Das Auto suchen und finden

Wenn Sie nun Ihr Fahrzeug verlassen, wird die CarPlay und/oder Bluetooth Verbindung zu Ihrem iPhone getrennt. Dabei wird der Standort Ihres PKW in der Karten App markiert. Sie können nun den Standort bei Bedarf bearbeiten – klicken Sie dazu auf das Auto Symbol und fügen zum Beispiel ein Bild des Standortes hinzu.

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Möchten Sie zu Ihrem Fahrzeug zurück kehren, so öffnen Sie einfach die Apple Karten App , tippen hier auf das Suchfeld und wählen aus den Vorschlägen nun „Geparktes Auto“ aus. Sie können nun mit dem Menüpunkt „Route“ auswählen, ob zu Fuß, ÖPNV oder Fahrzeug der Wegführung zurück erfolgen soll – welches Sie dann mit „Los“ bestätigen.

Um das geparkte Fahrzeug aus der Markierung zu löschen, tippen Sie auf die Fahrzeug Stecknadel in der App, streichen nach oben und wählen „Auto löschen“ aus.

Wir hoffen Ihnen hat unser Tipp gefallen. In unserem Blog veröffentlichen wir in zeitlichen Abständen immer wieder neue Tipps und Tricks rund um das Thema Apple.

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