Google i/o 2017 – Google Assistant kommt aufs iPhone

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Vorrangig ging es auf der diesjährigen Google i/o 2017 natürlich um Googles eigene Systeme und Dienste, wie um Android oder dem Thema künstliche Intelligenz. Angekündigt und in Gerüchten bereits vorher diskutiert und auf der i/o dann bestätigt – Googles Assistant kommt auf das iPhone und soll Siri Konkurrenz machen.

Die App ist auf dem iPhone allerdings zunächst nur in den USA im Apples App Store verfügbar.  Bis Jahresende soll Googles Assistant fit gemacht werden für 10 weitere Sprachen und wird dann in weiteren Ländern veröffentlicht werden.

Inwiefern Googles Assistant auf dem iPhone bei Apple Anwendern akzeptiert wird, steht noch „in den berühmten Sternen“. Gerade Apple Anwender stehen eher kritisch gegenüber Googles Datensammler Wut und der oft undurchsichtigen Verwendung dieser Daten.

Eine Akzeptanz und Verwendung wird neben dem Datenschutz auch von einem möglichem Mehrwert gegenüber Siri abhängen. Wir sind gespannt.

 

Apple macOS 10.12.5 Update behebt Bootcamp Bug

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Apple macOS 10.12.5 steht als Update im Store zur Verfügung.

Das circa 1,5GB große Update behebt rund 30 Sicherheits-Bugs. Neben dem wichtigen stopfen von Sicherheitslücken, behebt das Update auch Probleme mit USB Kopfhörern. einige Nutzer klagten hier über stotternde Abspielgeräusche.

Behoben wurde auch der Fehler zwischen Bootcamp und der aktuellen Windows 10 Version Creators Update.  Bootcamp kommt nun mit einer neuen Version durch das Update auf den Mac Rechner und ist ab sofort mit Windows Creators Update kompatibel.

WannaCry und Co: so schützen Sie sich vor Erpressungstrojaner

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Sie beherrschen aktuell nicht nur die Meldungen in der IT Presse,. Aktuell der Erpressungstrojaner WannaCry, welcher es durch den massiven weltweiten Befall vieler Computer Systeme zu unrühmlicher Bekanntheit gebraucht hat.

Wie Sie sich vor diesen Erpressungstrojaner schützen können und was Sie bei Ihrer täglichen Arbeit am Rechner beachten sollten – erfahren Sie hier ausführlich auf unserer Partner Webseite Mobile4Bizz.

BUILD 2017: iTunes soll in den Windows (App) Store kommen

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Am Tag 2 der Microsoft BUILD 2017 Entwicklerkonferenz gab es eine Menge interessanter Meldungen, Vorstellungen und Neuerungen. Eine davon ist sicherlich, dass der Windows (App) Store iTunes als Applikation erhalten soll.

Dies ist insofern wichtig im Hinblick auf die Vergangenheit mit Windows RT, welches vor allem an den fehlenden Apps scheiterte. Gerade auch im Zusammenhang mit bekannten Firmen und Anbieter. Diese sind im Windows Store nötig, damit Windows 10S nicht das gleiche Schicksal erleidet, wie eben zu jener Zeit Windows RT.

Windows liefert im Juni 2017 die ersten Surface Laptops mit Windows 10S aus. Unter dieser Windows Version können nur Applikationen aus dem Windows Store installiert und betrieben werden.

BUILD 2017: Windows 10 wird zur Entwicklerplattform für iOS und Android

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Microsoft hat am heutigen Tag der BUILD 2017 den Xamarin Live Player für Android und iOS Apps angekündigt. Entwickler können Applikationen nun unter Visual Studio 2017 für Windows und Mac direkt live auf den angeschlossenen Android und iOS Geräten testen. Das klingt auf den ersten Blick nicht erst einmal sonderlich beeindruckend. Allerdings…

Um unter Visual Studio Xamarin Android Apps testen zu können – kam man nicht um die Installation gewisser SDKs oder Emulatoren notwendig. Allerdings hält sich hier bei der Android Entwicklung der Aufwand in Grenzen und es wird kein weiterer Rechner benötigt – im Gegensatz zur iOS Entwicklung.

Noch aufwendiger war unter Windows Visual Studio das Testen von iOS Applikationen. Entweder benötigte man einen nativen Apple macOS Rechner mit installiertem Xcode. Windows Visual Studio greift dann, beim Ausführen und Testen der App, auf den Apple macOS Rechner als Host zu und startet dabei den Xcode Emulator.  Eine weitere Möglichkeit bieten gehostete macOS Rechner, welche man gegen eine entsprechende Gebühr mieten kann. Einer der bekanntesten Anbieter ist sicherlich macincloud.

Ohne einen echten Apple Mac Rechner, lokal, im Netz oder in der Cloud konnte man mit Visual Studio Xamarin zwar bisher auf einem Windows Rechner iOS Applikationen  programmieren, nicht aber Ausführen und Testen.

Apple iOS Applikationen nur mit einem Windows Rechner entwickeln und testen.

Damit soll nun Schluss sein. Nach der Installation des Xamarin Live Player ist es nur noch notwendig das Smartphone mit dem Entwickler PC zu verbinden. Anschließend kann der erstellte Code wie gewohnt debuggt werden – die Applikation öffnet sich dann nicht mehr im Emulator, sondern direkt am angeschlossenen Gerät. Dadurch kann nun auf einem Windows Rechner autark ohne weitere „Hilfe“ Android Apps und vor allem iOS Apps entwickelt und getestet werden.

Die Xamarin Live Player Erweiterung wird von Microsoft für Visual Studio 2017 Windows und Visual Studio 2017 für Mac bereitgestellt. Dadurch entfällt, wenn erwünscht, auch bei der Visual Studio Mac Version der Zugriff auf Xcode. Der Xamarin Live Player hat allerdings noch Beta Status.  Die erforderlichen Apps für Android und iOS Geräte werden demnächst nach Freigabe im Google Play Store und Apples App Store verfügbar sein.

Hacker sperren Apple Geräte und fordern Lösegeld

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Wir empfehlen allen Besitzern eines Apple iCloud Accounts und Apple Geräten Ihr Passwort mit einem neuem sicheren Passwort zu versehen und damit zu ändern. Zudem sollte man auf Apples 2 Faktoren Authentifizierung umstellen.

Erneut werden Besitzer von Apple Geräten, wie dem iPhone, iPad und den Mac Desktop und Notebooks, erpresst. Mittels iCloud Fernsperre werden die Geräte beim Start durch ein Passwort bzw. einem PIN Code gesperrt und verweigern so dem Eigentümer jeglichen Zugriff auf das Gerät und dessen Daten.

Wie die Hacker an die Apple iCloud Benutzerdaten und Passwörter herangekommen sind, ist bisher komplett unklar. Ob unsichere Passwörter daran schuld sind, der Anwender einer Pishingmail gefolgt ist, ob durch eine unsichere Quelle eine Software Applikation heruntergeladen wurde oder durch einen völlig anderen Weg – ist noch völlig offen. Jedoch melden sich in vielen Internet Foren und Fachmagazinen immer mehr Benutzer, deren Apple Geräte so außer Gefecht gesetzt wurden.

Die Hacker loggen sich dabei in den entsprechenden Apple iCloud Account ein und sperren dann mit einem entsprechenden Passwort die vorhandenen Geräte des eigentlichen Benutzers und Eigentümers. Bei einem Mac Desktop oder Notebook Rechner wird mittels Fernsperre dabei zum Beispiel das Firmware Passwort gesetzt. Danach erhält der Besitzer eine E-Mail mit einer Zahlungsaufforderung, damit seine Geräte wieder entsperrt werden.

Wie komme ich wieder vollen Zugriff auf meine Apple Geräte und wie komme ich wieder an meine Daten?

Sie sind von der Fernsperrung betroffen und werden erpresst.

  1. Zuerst sollten Sie Ihren Apple iCloud Account und damit das Passwort zurücksetzen.
  2. Danach vergeben Sie ein neues sicheres Passwort für Ihren Apple iCloud Account.
  3. Am besten Sie stellen auf die von Apple angebotene 2 Faktoren Authentifizierung um. Apple erklärt Ihnen hier, wie Sie vorgehen müssen.
  4. Wenn die Sperre in der Übersicht Ihrer Geräte nicht durch Sie selbst herausgenommen werden kann, bleibt Ihnen nichts Anderes übrig als mit Ihrem Apple Gerät zu einem Apple Shop oder einem Apple Service Provider zu gehen. Bitte rufen Sie vorher dort an um ab zu klären, ob der Service Provider in der Lage ist Ihr Gerät zu entsperren. Bitte beachten Sie, dass Sie einen entsprechenden Eigentumsnachweis vor Ort erbringen müssen!
  5. Ihr Gerät wird dann durch den Apple Service entsperrt.
  6. Eventuell kann es nötig sein die Daten des Gerätes nach oder vor der Entsperrung zu sichern, da unter Umständen das Gerät neu aufgesetzt werden muss. Klären Sie dies vor der Entsperrung mit dem entsprechenden Mitarbeiter vor Ort.

Sie sind noch nicht von der Fernsperre betroffen

  1. Es ist noch nicht klar, wie die Hacker an die entsprechenden Daten gekommen sind. Wir empfehlen daher allen Anwendern eines Apple iCloud Accounts Ihr Passwort mit einem neuem sicheren Passwort zu versehen und damit zu ändern.
  2. Verwenden Sie dabei am besten kein Passwort, welches Sie auch bei anderen Diensten verwenden! Der Diebstahl der Passwort Daten kann auch über andere Dienste erfolgt sein.
  3. Stellen Sie auf die Apple 2 Faktoren Authentifizierung um.
  4. Eigentlich müsste man es nicht erst wegen diesen Fällen erwähnen, da ein Backup selbstverständlich sein sollte. Aber nun ist ein sehr guter Zeitpunkt gekommen, wenn noch nicht geschehen, über ein aktuelles Backup nach zu denken, welches Sie nun regelmäßig ausführen.
  5. Sorgen Sie dafür entsprechende Eigentumsnachweise bereit zu haben bzw. kümmern Sie sich heute bereits um die Beschaffung der Nachweise, vor allem bei Gebrauchtkäufen aus zweiter Hand.

Bedenken Sie, dass unter Umständen bei fehlendem Zugriff auf Ihren Apple Account, fehlenden Eigentumsnachweisen oder fehlenden Backups zu einem Totalverlust nicht nur der Geräte (unbrauchbar) – sondern auch Ihrer wichtigen Daten führen kann.

Microsoft veröffentlicht finale Version von Visual Studio für Apple macOS

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Visual Studio für Apple macOS war bislang als Beta verfügbar und ist ab heute in der finalen Version verfügbar. Die bekannte IDE für Entwickler gibt es, wie unter Windows gewohnt, als Enterprise, Professional und Community Edition.

Microsoft stellt eine, mit C# auch sprachliche, Alternative zur Xcode Entwicklungsumgebung auf Apple Rechner zur Verfügung. Entwickelt werden können Applikationen für iOS iDevices, watchOS, tvOS und macOS Desktop. Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, ist allerdings macOS Sierra Voraussetzung – sollte man zum Beispiel auf Xamarin für macOS und iOS nutzen wollen. Je nach Projekttyp wird eine Xcode Installation und das iOS SDK benötigt. In anderen Fällen reicht auch bereits nur macOS El Capitan aus.

Microsoft sieht Visual Studio für macOS als eine universelle Entwicklerplattform.

Neben der Entwicklung von Apple Anwendungen, können auch Android Software Projekte umgesetzt werden. Hier ist wiederum für Xamarin Android eine Java JDK 64bit Installation notwendig. Auch HTML, CSS und JavaScript können über Visual Studio für macOS verarbeitet werden.

Interessant dürfte die Zusammenarbeit im Team, vor allem im Zusammenhang mit Windows Visual Studio Teams sein – sei es bei der Entwicklung von Azure Anwendungen, aber auch durch die gemeinsame Programmiersprache C# .Net bei Android und Apple Software Projekten. Ob und wie einfach sich Software Projekte unter Windows und Apple mit Visual Studio auf beiden Plattformen vereinen lassen und eine unkomplizierte Zusammenarbeit möglich ist wird sich zeigen.

Die Sprachbasis mag die gleiche sein – allerdings unterscheidet sich schon alleine die Oberfläche in der Bedienung, Aufbau und dem Funktionsvielfalt deutlich zwischen der Windows und der Apple Version.

Weitere Informationen finden sich in den Release Notes von VS 2017.
Die Systemvoraussetzungen können Sie hier einsehen.
Den Download von Visual Studio 2017 für macOS können Sie hier starten.